Skisprinter aus dem Bayerwald behauptet sich in der Weltspitze
Zwiesel. Die Wiesen färben sich langsam in frisches Grün, die ersten Blumen zeigen ihre Blüten. Und die allermeisten Ski sind mittlerweile eingemottet. Doch im Familienferienhof Wenzl in Bärnzell bei Zwiesel steht noch immer ein Paar Langlauf-Ski im Hof, daneben aber schon das Mountainbike. Beides gehört Josef Wenzl, dem Weltcup-Skilangläufer des SC Zwiesel. Das Rad ist einsatzbereit, doch noch immer schnallt er sich täglich am Bretterschachten die Skier an die Füße. Irgendwie kann er sich noch nicht von ihnen trennen, schließlich blickt er auf eine erfolgreiche Weltcup-Saison zurück. Man kann es getrost eine Durststrecke nennen, die Josef Wenzl in den beiden Jahren zuvor durchmachen musste. In dieser Zeit war er bei dem Norweger Tor Arne Hetland, in seiner aktiven Zeit ein äußerst erfolgreicher Skilanglauf-Sprinter, in der Trainingsgruppe.Josef Wenzl hatte viel trainiert. „Aber irgendwie hat es einfach nicht gepasst“, blickt er heute zurück.Da Bernd Raupach, der 2006 zum ÖSV gewechselt war, im letzten Jahr wieder den Posten als






